»Eine Geschichte über Widerstand und Mut in Zeiten tiefster Dunkelheit.« Kristine Bilkau
inkl. MwSt.
Suhrkamp Verlag
ca. 1990 bis ca. 1999
Periode des Nationalsozialismus (1933 bis 1945)
Schleswig-Holstein
Suhrkamp Hauptprogramm
Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch
Historischer Roman
Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Krieg und Konflikte
Erzählerisches Thema: Vertreibung, Exil, Migration
Sexueller Missbrauch und Belästigung
Nelka
Roman
Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach...
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Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
Bibliografische Angaben
Ersterscheinungstermin: 18.02.2026
Erscheinungstermin (aktuelle Auflage): 16.03.2026
Fester Einband mit Schutzumschlag, 200 Seiten, Sprachen: Deutsch
978-3-518-43276-1
Ersterscheinungstermin: 18.02.2026
Erscheinungstermin (aktuelle Auflage): 16.03.2026
Fester Einband mit Schutzumschlag, 200 Seiten, Sprachen: Deutsch
978-3-518-43276-1
Suhrkamp Hauptprogramm
Suhrkamp Verlag, 2. Auflage
24,00 € (D), 24,70 € (A), 34,50 Fr. (CH)
ca. 13,4 × 20,8 × 2,1 cm, 323 g
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Umschlag / Cover (Web)Umschlag / Cover (Print)LeseprobeProduktsicherheit
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
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Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.
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Suhrkamp Verlag
ca. 1990 bis ca. 1999
Periode des Nationalsozialismus (1933 bis 1945)
Schleswig-Holstein
Suhrkamp Hauptprogramm
Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch
Historischer Roman
Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Krieg und Konflikte
Erzählerisches Thema: Vertreibung, Exil, Migration
Sexueller Missbrauch und Belästigung
Personen für Nelka
Svenja Leiber
Autorin
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, debütierte 2005 mit dem Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 folgte der Roman Schipino. Im Suhrkamp Verlag erschien 2014 Das letzte Land, 2018 Staub und 2021 Kazimira. Svenja Leiber lebt und arbeitet in Berlin und Schleswig-Holstein.
Svenja Leiber
Autorin
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Philosophie,...
© Heike Steinweg
STIMMEN
Leserstimme verfassen
»Ein
Buch, das man nicht vergisst.«
Gabriel Rath, Die Presse am Sonntag
»Der Autorin gelingt ... Großes.
Beinahe sachlich schildert sie das Leben
der Zwangsarbeiterinnen; eine bedrückende Parallelwelt, in deren Abspaltung
das Ungeheuerliche des Vorgangs spürbar wird, aber auch das Menschliche.«
Hannoversche Allgemeiene Zeitung
»Ein vielschichtiger Roman über Schuld und Erinnerung, der lange nachhallt.«
freundin
»In ruhigen, knappen Sätzen, die die vielen Zwischentöne umso klarer klingen lassen, erzählt Svenja Leiber in Nelka ihre tieftraurige Geschichte einer stillen, widerständigen Überlebenden. Zugleich spiegelt sich in dieser das gesamte historische Unrecht von Zwangsverschleppung, Gewalt, Missbrauch und Abhängigkeit, die ihre Spuren nicht nur in Körpern, Frauenkörpern zumal, hinterlassen haben, sondern ebenso in der Landschaft, die bis in die Gegenwart sichtbar von den Händen der Versklavten mitgestaltet wurde.«
Julia Kospach, Falter
»Svenja Leiber gelingt es, dieses beklemmende Thema unserer Vergangenheit auf eine zauberhafte Weise zu
beschreiben. ... Selten wird deutsche
Geschichte aus der Zeit der Nazi-Diktatur so poetisch und sanft, aber doch
eindringlich und klar erzählt wie in
diesem Roman.«
Südwest Presse
Veranstaltungen
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