Die in diesem Bande vereinigten Untersuchungen Kambartels behandeln die (im Wittgensteinschen Sinne verstandene) philosophische Grammatik einer humanen Lebenswelt, d. h. die sprachliche und praktische Konstitution der Situation des Menschen in der Welt. Gegenstände der Analyse sind dabei u. a. unsere Begriffe von Moralität und Vernunft, der Sitz der Sprache in der menschlichen Lebenswelt, eine rationale Deutung der Religion, die künstlerische und ästethische Praxis, die Vorstellung von einer...
Die in diesem Bande vereinigten Untersuchungen Kambartels behandeln die (im Wittgensteinschen Sinne verstandene) philosophische Grammatik einer humanen Lebenswelt, d. h. die sprachliche und praktische Konstitution der Situation des Menschen in der Welt. Gegenstände der Analyse sind dabei u. a. unsere Begriffe von Moralität und Vernunft, der Sitz der Sprache in der menschlichen Lebenswelt, eine rationale Deutung der Religion, die künstlerische und ästethische Praxis, die Vorstellung von einer natürlichen Evolution des Menschen, der Widerspruch zwischen Freiheit und Naturdetermination. – Gegen relativistische oder szientistische Reduktionen hält Kambartel durchgehend an einer Perspektive praktischer Vernunft fest. Gegen begründungstheoretisch starke Verständnisse universalistischer Moral- und Vernunftprinzipien versucht er allerdings, den vernünftigen Umgang des Menschen mit seiner Welt neu und dabei so zu begreifen, daß die methodischen Formen, in welchen sich der rationalitätstheoretische Grundlagenstreit gegenwärtig vollzieht, in wesentlichen Punkten unangemessen erscheinen.
Schwierigkeiten, das gute und vernünftige Leben über formale Kriterien zu bestimmen
Vernunft: Kriterium oder Kultur? Zur Definierbarkeit des Vernünftigen
Begründungen und Lebensformen. Zur Kritik des ethischen Pluralismus
Zur grammatischen Unmöglichkeit einer evolutionstheoretischen Erklärung der humanen Welt
Friede und Konfliktbewältigung, handlungstheoretisch und ethisch betrachtet
Über die Gelassenheit. Zum vernünftigen Umgang mit dem Unverfügbaren
Bemerkungen zu Verständnis und Wahrheit religiöser Rede und Praxis
Zur Philosophie der Kunst. Über zu einfach gedachte begriffliche Verhältnisse
Autonomie, mit Kant betrachtet. Zu den Grundlagen von Handlungstheorie und Moralphilosophie
Bemerkungen zum praktischen Selbstverständnis des Menschen, in Kantischer Perspektive
Wittgensteins späte Philosophie. Zur Vollendung von Kants Kritik der wissenschaftlichen Aufklärung
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10119 Berlin
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