Antifaschistische Wirtschaftspolitik

Antifaschistische Wirtschaftspolitik

Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang.

In ihrem neuen Buch legt Isabella...

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Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang.

In ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, demokratische Kontrolle der Konzernmacht, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern wollen, so Weber, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen.

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ZITATE

»Wirtschaftspolitik kann entweder die schiefe Ebene in den Faschismus bohnern oder aber versuchen, für neue Trittsicherheit zu sorgen.«
»Wir müssen die Hoffnung auf eine Zukunft wiederherstellen, für die es sich zu leben lohnt.«
»Wirtschaftspolitik kann entweder die schiefe Ebene in den Faschismus bohnern oder aber versuchen, für neue Trittsicherheit zu sorgen.«
»Wir müssen die Hoffnung auf eine Zukunft wiederherstellen, für die es sich zu leben lohnt.«

STIMMEN

»Eine Wirtschaft für die Menschen, zum Wohl aller und unter Wahrung menschlicher Würde: Webers Buch ist eine Kampfschrift, aber eine wohl begründete. ... [D]as Gesamtpaket [ist] beeindruckend durchdacht und handfest.«
Andrea Roedig, Deutschlandfunk Kultur
»[Dieses Buch könnnte] jenes neue linke Narrativ sein, nach dem man schon lange gerufen hat. Jene neue Erzählung, nach der man händeringend gesucht hat.«
Isolde Charim, taz. die tageszeitung
»Antifaschistische Wirtschaftspolitik von Ökonomin und Chinaforscherin Isabella Weber ist das Buch der Stunde in der wirtschaftspolitischen Debatte.«
Gustav Theile, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Eine Wirtschaft für die Menschen, zum Wohl aller und unter Wahrung menschlicher Würde: Webers Buch ist eine Kampfschrift, aber eine wohl begründete. ... [D]as Gesamtpaket [ist] beeindruckend durchdacht und handfest.«
Andrea Roedig, Deutschlandfunk Kultur
»[Dieses Buch könnnte] jenes neue linke Narrativ sein, nach dem man schon lange gerufen hat. Jene neue Erzählung, nach der man händeringend gesucht hat.«
Isolde Charim, taz. die tageszeitung
»Antifaschistische Wirtschaftspolitik von Ökonomin und Chinaforscherin Isabella Weber ist das Buch der Stunde in der wirtschaftspolitischen Debatte.«
Gustav Theile, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Isabella Weber stellt die Rolle der Wirtschaftswissenschaften bei der Förderung von Würde wieder her, indem sie argumentiert, dass Märkte den Menschen dienen sollten, anstatt über sie zu herrschen.«
Lea Ypi
»Auf soliden historischen und theoretischen Grundlagen entwirft Isabella Weber eine kühne Vision, die einen radikalen Bruch darstellt und einen dringenden Appell zur Neugestaltung der Wirtschaftspolitik enthält, um unsere Demokratien zu retten.«
Dani Rodrik

Personen für Antifaschistische Wirtschaftspolitik

Isabella M. Weber, geboren 1987 in Nürnberg, ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie durch ihren (gemeinsam mit dem Volkswirt Sebastian Dullien) ins Gespräch gebrachten Vorschlag eines Gaspreisdeckels bekannt. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Wissenschaftspreis der Keynes-Gesellschaft und 2024 mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik. Im Suhrkamp Verlag erschien von ihr zuletzt Das Gespenst der Inflation. Wie China der Schocktherapie entkam (2023).
Isabella M. Weber, geboren 1987 in Nürnberg, ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst. Einer breiten...

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