Raul Zelik
Wir Untoten des Kapitals - Über politische Monster und einen grünen Sozialismus

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Erschienen: 22.06.2020
edition suhrkamp 2746, Taschenbuch, 328 Seiten
ISBN: 978-3-518-12746-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Das Untote scheint sich unserer Gesellschaft zu bemächtigen – »seelenlose Städte«, ein Wirtschaftsmodell, das gutes Leben mehr zerstört als ermöglicht, die Rückkehr der faschistischen Monster. Raul Zelik fragt, wie diese Entwicklungen zusammenhängen und wie sie sich stoppen lassen. Bei dieser Suche wendet er sich einer weiteren Untoten zu, die einfach nicht sterben will: der sozialistischen Idee.

Ohne eine Stärkung des Gemeineigentums, so Zelik, werden weder der ökologische Kollaps noch der drohende Sturz in den Autoritarismus zu verhindern sein. Die vielfältige Krise bedarf eines großen emanzipatorischen Gegenentwurfs. Zelik skizziert, wie sich die Linke neu erfinden kann, worin ein sozialistisches Projekt bestehen muss und woher die gesellschaftliche Macht kommen soll, um eine derartige Transformation umzusetzen.

Aus dem Buch

»Das Verrückte an unserer Zeit ist, dass wir einer weltumspannenden Zombiefication beiwohnen.«

Pressestimmen

»Mit der klugen Verknüpfung aktueller linker Debatten gelingt Zelik ein überzeugendes Plädoyer für einen grünen Sozialismus. Das ausgesprochen dichte Werk basiert auf einer beeindruckenden Literaturvielfalt, ist dank vieler unterhaltsamer popkultureller Metaphern aber dennoch gut lesbar. Zelik argumentiert nicht nur überzeugend, warum es einer Überwindung des Kapitalismus bedarf und was auf diesen folgen könnte, sondern beschäftigt sich auch differenziert damit, wie eine solche Transformation gelingen könnte.«
Georg Sturm, taz. die tageszeitung
»Wer sich Gesellschaftskritik zumuten will, die über Kirchentagsprosa, Elektroautoprämie und Quotenforderungen für Aufsichtsräte hinausgeht, sollte unbedingt Raul Zelik lesen.«
Martin Eimermacher, DIE ZEIT
»Zizek liefert mit allem Essay wichtige Denkanstöße, weshalb möglichst viele Leserinnen und Leser zu wünschen ...«
Axel Klingenberg, wortmax
»Zelik verbindet wissenschaftliche Analyse mit lesbarer Erzählform und macht das Buch vielen Lesern zugänglich. Das Buch ist ein Muss, will man sich ernsthaft mit der Zukunft auseinandersetzen.«
Hans-Dieter Hey, r-mediabase.eu
»... eine kluge Analyse gescheiterter Versuche.«
Gunther Hartwig, Südwest Presse
»Zelik folgt keinem einfachen Sozialismusbegriff, das macht das Werk überzeugend.«
Simon Gajer, Heilbronner Stimme
»Die Stärke des Buches liegt in seiner Mischung aus Theorie und Empirie, die an vielen Stellen sogar durch Literatur oder (Pop-) Kultur ergänzt wird. Dass Zelik nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Schriftsteller ist, macht die komplexen Themen dennoch zu einer fast entspannten Lektüre, was in materialistischen Schriften eher unüblich ist.«
Lars Weiss, ila Das Lateinamerika-Magazin Oktober 2020
»Raul Zelik hat ein anregendes und produktives Programm für ein neosozialistisches, ökologisches Projekt geschrieben, das zum Nachdenken, Streiten und Handeln geradezu herausfordert.«
Klaus Ludwig Helf, schattenblick.de

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