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Was wir erben: das Vermögen der Eltern und ihre Traumata, die demokratischen Institutionen und die Staatsschulden, Kulturgüter und Gewaltgeschichte, Infrastruktur und Klimawandel. Erbe, dieses komplexe Verhältnis zwischen den Toten, den Lebenden und den Noch-nicht-Geborenen, betrifft uns als Individuen, als soziale Gruppe, als Nation und als Spezies. Es kann positiv und negativ sein – Ressource und Last. Sicher ist nur: Man kann nicht nicht erben.
Andreas Reckwitz widmet sich in...
Was wir erben: das Vermögen der Eltern und ihre Traumata, die demokratischen Institutionen und die Staatsschulden, Kulturgüter und Gewaltgeschichte, Infrastruktur und Klimawandel. Erbe, dieses komplexe Verhältnis zwischen den Toten, den Lebenden und den Noch-nicht-Geborenen, betrifft uns als Individuen, als soziale Gruppe, als Nation und als Spezies. Es kann positiv und negativ sein – Ressource und Last. Sicher ist nur: Man kann nicht nicht erben.
Andreas Reckwitz widmet sich in diesem Buch dem neuen Erbenbewusstsein in der Spätmoderne. Denn während die klassische Moderne in ihrer Zukunftsorientierung mit dem Erbe der Vergangenheit brechen wollte, ist das heute weder möglich noch ausnahmslos wünschenswert. Aber wie können wir mit den verschiedenen Erbschaften umgehen? Was wollen wir künftigen Generationen hinterlassen? Und was ist das »Fortschrittserbe« der westlichen Moderne, dessen Weiterführung sich lohnt?
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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