»Die Welt möge Zeuge sein«

Erzählungen
Herausgegeben von Sabine Koller und Alexandra Polyan
»Die Welt möge Zeuge sein«
Erzählungen
Herausgegeben von Sabine Koller und Alexandra Polyan

Dovid Bergelson, 1884 in Ochrimowo in der heutigen Ukraine geboren, prägte über vier Jahrzehnte die moderne jiddische Literatur. Ob in Kiew, Berlin, New York oder Moskau – Bergelsons literarische Stimme wurde gehört. Er gilt als Erneuerer der jiddischen Prosa zwischen Moderne und Sozialistischem Realismus, bis mit dem Zweiten Weltkrieg und der versuchten Judenvernichtung Bergelsons Schreiben schließlich eine neue, existenzielle Dimension erreichte. Am 12. August 1952 wurde Dovid Bergelson in...

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Dovid Bergelson, 1884 in Ochrimowo in der heutigen Ukraine geboren, prägte über vier Jahrzehnte die moderne jiddische Literatur. Ob in Kiew, Berlin, New York oder Moskau – Bergelsons literarische Stimme wurde gehört. Er gilt als Erneuerer der jiddischen Prosa zwischen Moderne und Sozialistischem Realismus, bis mit dem Zweiten Weltkrieg und der versuchten Judenvernichtung Bergelsons Schreiben schließlich eine neue, existenzielle Dimension erreichte. Am 12. August 1952 wurde Dovid Bergelson in der sogenannten »Nacht der ermordeten Dichter« in Moskau hingerichtet.

Der vorliegende Band versammelt erstmalig ausgewählte Prosa sowie einen Dramenausschnitt aus Dovid Bergelsons umfänglichem Schaffen. Ergänzt sind die Texte um einen Anmerkungsapparat, ein Glossar und ein ausführliches Nachwort zum Leben und Werk Dovid Bergelsons.

Dokument Brief von Dovid Bergelson an Schmuel Niger
Nachmen Majsel: Impression von Nachmen Majsel
Der Taube
Jojssef Schor
Die Getaufte
Dokument »Der Moppel«
Anfang Kislev 5679 (Onhejb Kislev Tar’at)
‫אנהייב כסלו תרע׳׳ט‬
Alexandrovka
An der 101. Werst
Das Loch, durch das jemandem alles abhandenkam
Blindheit
Dokument »Probleme der jiddischen Literatur«
In einem roten Winkel
Birobidshaner
Selik Broder
Dokument »Die Welt möge Zeuge sein«. »Gedenkt«
Ich werde nicht sterben – ich werde leben
Jahrzeitlicht
Ein Zeuge
Prinz Reubejni – vierter Akt
Auszug aus dem Verhörprotokoll
Inhaltsverzeichnis
Bibliografische Angaben
Service
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Produktsicherheit

ZITATE

»Ich war dem Jiddischen – als Instrument – zutiefst verbunden. ... Ich weiß, daß ich nicht mehr lange zu leben habe, doch ich liebe es wie ein Sohn die Mutter.«
»Ich war dem Jiddischen – als Instrument – zutiefst verbunden. ... Ich weiß, daß ich nicht mehr lange zu leben habe, doch ich liebe es wie ein Sohn die Mutter.«

STIMMEN

»... der große Ruhm, den Bergelson einst genossen hat, ist völlig berechtigt.«
Jakob Hessing, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»... eine großartige Einladung, die Sabine Koller und Alexandra Polyan als Herausgeberinnen aussprechen.«
Christian Thomas, Frankfurter Rundschau
»[Dieser] Auswahl-Querschnittsband präsentiert ausgreifend und klug das Werk des jiddischen Schriftstellers Dovid Bergelson.«
Alexander Kluy, Jüdische Allgemeine
»... der große Ruhm, den Bergelson einst genossen hat, ist völlig berechtigt.«
Jakob Hessing, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»... eine großartige Einladung, die Sabine Koller und Alexandra Polyan als Herausgeberinnen aussprechen.«
Christian Thomas, Frankfurter Rundschau
»[Dieser] Auswahl-Querschnittsband präsentiert ausgreifend und klug das Werk des jiddischen Schriftstellers Dovid Bergelson.«
Alexander Kluy, Jüdische Allgemeine

Personen für »Die Welt möge Zeuge sein«

Herausgeberin
Alexandra Polyan, geboren 1986, studierte Jüdische Studien und Sprachwissenschaft an der Moskauer Universität und an der Russischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2020 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Das kurze Leben der sowjetisch jiddischen Literatur« an der Universität Regensburg. Alexandra Polyan lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.
Herausgeberin
Alexandra Polyan, geboren 1986, studierte Jüdische Studien und Sprachwissenschaft an der Moskauer Universität und an der Russischen...

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