Dirk Jörke
Die Größe der Demokratie - Über die räumliche Dimension von Herrschaft und Partizipation

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Erschienen: 13.05.2019
edition suhrkamp 2739, Taschenbuch, 283 Seiten
ISBN: 978-3-518-12739-1
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Herrschte lange Konsens über die Einbindung von Nationalstaaten in transnationale Gemeinwesen wie die Europäische Union, geriet diese Ansicht zuletzt unter Druck: Brüssel sei zu weit weg, die Bevölkerungen der Mitgliedsstaaten hätten kaum Einfluss – »Take back control« lautete das Motto der Brexiteers.

Angesichts dieser Konstellation sichtet Dirk Jörke – von Aristoteles bis Jürgen Habermas – Argumente und Befunde zum Zusammenhang zwischen der Größe und der demokratischen Qualität von Staaten. Ausgehend von einer republikanischen Position, bei der die Gleichheit und die Partizipation der Bürgerinnen im Mittelpunkt stehen, plädiert er in seinem so wichtigen wie kontroversen Beitrag für eine räumliche Begrenzung der Demokratie und den Umbau der EU zu einer Konföderation.

Aus dem Buch

»Die EU ist zu groß für die Ausbildung republikanischer Werte und Praktiken.«

Pressestimmen

»In einer Zeit, da sich die Debatte um Europa auf ein Dafür versus Dagegen zuspitzt und damit echte inhaltliche Auseinandersetzungen über Probleme und Zukunftsvisionen verdrängt hat, regt Jörke dazu an, wieder normativ über Demokratie zu diskutieren ... Er liefert mit seinem Essay einen produktiven Kontrast zu dem verbreiteten Diskurs ... «

Josephine Schulz, Deutschlandfunk Kultur

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