Marion Poschmann
Die Kieferninseln - Roman

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Erschienen: 12.11.2018
suhrkamp taschenbuch 4921, Taschenbuch, 164 Seiten
ISBN: 978-3-518-46921-7
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Ein Roman von meisterhafter Leichtigkeit: tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Im Teeland Japan mischen sich Licht und Schatten, das Freudianische Über-Ich und die dunklen Götter des Shintōismus. Und die alte Frage wird neu gestellt: Ist das Leben am Ende ein Traum?

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide.

Aus dem Buch

»Salzpflaume. Thunfisch. Irgendein goldener Pilz. Rindfleisch. Spinat. Hatte Yosa nicht begriffen, daß sie sich auf eine Fahrt voller Mühsal und Einschränkungen begaben?«

Pressestimmen

»Was das Buch ausgesprochen lesenswert macht, sind die Balance zwischen Tragik und Komik, die bildhafte Genauigkeit bis in Details und die über Abgründe gleitende Leichtigkeit.«

Dorothea von Törne, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

» ... ein knisternd-kluger Roman.«

Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung

» ... eine schmale, abgründige und lehrreiche Geschichte, die zu Recht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises steht.«

Christoph Schröder, Der Tagesspiegel

»Marion Poschmann schreibt eine abgründig heitere, makellos schöne Prosa, bleibt aber dabei jederzeit die Lyrikerin, unter deren metaphorischen Händen alles, was sie anfasst, zu symbolhafter Form aufläuft und sich damit dem allzu direkten Wirklichkeitsbezug entzieht.«

Katharina Granzin, taz. die tageszeitung

»Marion Poschmann hat eine wunderbare Sprache für Die Kieferninseln gefunden, lakonisch, transparent wie ein japanisches Lackkunstwerk, das durch das wiederholte Auftragen und Polieren immer neuer Schichten erst Tiefenwirkung erhält.«

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Marion Poschmann hat ... einen fein gewirkten, filigran verästelten Roman geschrieben. Er ist nicht nur klug ..., er ist zudem von heiterer Gelassenheit.«

Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung

»Dank stilistischer Präzision und sprachlicher Fülle ist ein kleines Meisterwerk entstanden.«

Alexander Cammann, DIE ZEIT

»Marion Poschmann erzählt in einer knappen, klaren Sprache, die vom Denken ihrer Figuren delikat eingefärbt ist, auf immer wieder überraschende und auch komische Weise von Sinnsuche und Lebenskrisen und nicht zuletzt von der geheimnisvollen Schönheit Japans.«

Franziska Hirsbrunner, SRF

»Die Schönheit der Poschmann'schen Literatur strahlt ... aus einer anderen Welt in die unsrige herüber. Deren Helligkeit ist nicht blendend. Vielmehr tut sich ein Weiß auf – so rein und überwältigend, als wäre es die letzte Wahrheit hinter den Dingen.«

Björn Hayer, der Freitag

»Marion Poschmanns Buch ist einfach wunderbar. Ihre klare und immer bildgewaltige Sprache nimmt von den ersten Zeilen an gefangen.«

Kester Schlenz, Stern

»Die Kieferninseln begnügt sich ... nicht mit dem Skurrilen, Grotesken, Verwirrenden. Vielmehr werden wir Zeugen einer eigenartigen Transformation, für die Japan die köstliche Hintergrundbemalung bietet.«

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Nicht nur die Handlung und die Figuren entfalten eine spannungsreiche Dynamik. Wie in früheren Romanen ist Marion Poschmann in der sprachlichen Gestaltung ihrer poetischen Räume bezwingend.«

Maike Albath, Deutschlandfunk Kultur

»Poschmann kommt von der Lyrik, das ist in ihrer bildreichen, fein gefügten Prosa zu spüren.«

Karin Grossmann, Sächsische Zeitung

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