Yannic Han Biao Federer
Und alles wie aus Pappmaché - Roman

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Erschienen: 11.02.2019
suhrkamp taschenbuch 4939, Klappenbroschur, 206 Seiten
ISBN: 978-3-518-46939-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Spätsommer 2001 in der badischen Provinz. Im Fernsehen Bilder des einstürzenden World Trade Center. Jian ist sechzehn und in Sarah verliebt, schläft dann aber mit Anna, die sich gerade von Frank getrennt hat. Danach will Sarah nichts mehr von Jian wissen, Jian nichts mehr von Anna, und Frank ist mit sich selbst beschäftigt. Fünfzehn Jahre später steckt Anna in einer Dreiecksbeziehung, Frank verkriecht sich im Wald, und Jian erkennt Sarah auf Paparazzifotos wieder. Sie haben einander längst aus den Augen verloren, und doch erzählt Jian immer wieder von dem, was ihre gemeinsame Geschichte sein könnte.

Yannic Han Biao Federers Debütroman begleitet vier junge Menschen bei ihrer Suche nach Zugehörigkeit, nach Orientierung in einer immer disparater und brüchiger werdenden Welt. Er zeigt das Nebeneinander von Geschichte und Erleben und erzählt hellwach und klug von der Zeit, in der wir leben.

Aus dem Buch

»Diese wissenden Blicke, das harmlose Getue. Und dann kommt das Geschrei.«

Pressestimmen

»[Ein] bestechend konsequenter Debütroman.«

Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau

»Das Schöne an diesem Roman ist, dass der Autor oft nur ein paar Striche benötigt, um eine ganze Szene aufs Blatt zu bringen.«

GuH, Luxemburger Tagblatt

»Sprachlich und dramaturgisch sehr souverän lässt Federer in neun dichten Episoden den Wunsch nach Zugehörigkeit entstehen. Jedes Mal öffnet das Erzählen einen neuen Raum, in dem ähnliche Strukturen und Fragen auftauchen, aber es hält die imaginäre gemeinsame Geschichte zusammen. – Lektüre mit ganz eigener Spannung.«

Bettina Hesse, WDR

» ... doch tatsächlich gelingt es dem Autor aufgrund der gekonnten Konstruktion seines Romans sowie seiner durchweg zwischen Melancholie und Humor hin und her pendelnden Erzählweise, den Figuren Leben einzuhauchen.«

Sascha Seiler, literaturkritik.de 4/2019

»Yannic Han Biao Federer hat einen hellsichtigen Roman über vier Jugendliche geschrieben, die nach ihrem Platz in der Welt suchen und erkennen müssen, dass unsere Geschichten über die Vergangenheit immer nur einen subjektiven Aspekt des Lebens abbilden.«

Johannes Schröer, DOMRADIO.DE - Katholische Nachrichten
»Ein aufwühlendes Erinnerungskaleidoskop.«
Westdeutsche Zeitung

»Federer verbindet all diese Geschichten ... zum Roman einer Generation.«

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