Kristen R. Ghodsee
Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben - Und andere Argumente für ökonomische Unabhängigkeit

Aus dem Englischen von Ursel Schäfer und Richard Barth
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Erschienen: 28.10.2019
Klappenbroschur, 277 Seiten
ISBN: 978-3-518-07514-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Im August 2017 sorgte ein Beitrag von Kristen R. Ghodsee in der New York Times für Furore. Der Titel: »Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex hatten«. Bei »Sozialismus« mögen viele an alte Männer in grauen Anzügen denken. Tatsächlich aber garantierten zahlreiche sozialistische Länder ihren Bürgerinnen durch die Integration in den Arbeitsmarkt, Lohngleichheit und eine aktive Sozial- und Familienpolitik ein hohes Maß an ökonomischer Unabhängigkeit. Das erlaubte vielen Frauen, ihre Partner nicht nur unter dem Gesichtspunkt wirtschaftlicher Absicherung, sondern eben auch unter dem der individuellen Entfaltung zu wählen.

Dreißig Jahre nach dem Ende des Staatssozialismus blickt die Historikerin und Ethnografin zurück und untersucht die Auswirkungen der kapitalistischen Transformation auf die Leben von Frauen. Die Lasten einer unregulierten Wirtschaft, so das Ergebnis ihres Essays, den sie nun erweitert als Buch vorlegt, tragen vor allem Frauen. Und sie sind es, die durch eine gerechtere Gesellschaft am meisten zu gewinnen haben.

Pressestimmen

»Das Buch ist vollgepackt mit historischen Informationen zur Frage der Unabhängigkeit der Frau, zu Geschlechterrollen im Kapitalismus und im Sozialismus in Theorie und Praxis ... «

Margarete Stokowski, taz.de
»Ghodsees Buch kommt genau zur richtigen Zeit.«
The Guardian

» ... eine fulminante Kapitalismuskritik 2.0.«

Thomas Hummitzsch, Rolling Stone November 2019

Videobeiträge

Kommentare

»Der Siegeszug des Kapitalismus ist eine Katastrophe für die meisten Frauen. Kristen Ghodsees prägnantes Buch zeigt brillant, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben. Es erlaubt uns, die unnötige Spannung zwischen Identitäts- und Klassenpolitik zu überwinden.«
Yanis Varoufakis, 14.05.2019

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