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Nelka
Roman
Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach...
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Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
Bibliografische Angaben
Erscheinungstermin: 18.02.2026
eBook (EPUB), 200 Seiten
978-3-518-78625-3
Suhrkamp Verlag, 1. Auflage
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978-3-518-78625-3
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19,99 € (D), 19,99 € (A), 25,00 Fr. (CH)
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Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.
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Dieses eBook genügt den grundsätzlichen Anforderungen an Barrierefreiheit. Es ist textuell und visuell erfassbar sowie hierarchisch aufgebaut. Sollten Sie Probleme mit der Barrierefreiheit dieses eBooks feststellen, dann wenden Sie sich bitte an den Verlag (barrierefreiheit@suhrkamp.de).
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Personen für Nelka
Svenja Leiber
Autorin
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, debütierte 2005 mit dem Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 folgte der Roman Schipino. Im Suhrkamp Verlag erschien 2014 Das letzte Land, 2018 Staub und 2021 Kazimira. Svenja Leiber lebt und arbeitet in Berlin und Schleswig-Holstein.
Svenja Leiber
Autorin
Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Philosophie,...
© Heike Steinweg
STIMMEN
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»Svenja Leiber gelingt es, dieses beklemmende Thema unserer Vergangenheit auf eine zauberhafte Weise zu
beschreiben. ... Selten wird deutsche
Geschichte aus der Zeit der Nazi-Diktatur so poetisch und sanft, aber doch
eindringlich und klar erzählt wie in
diesem Roman.«
Südwest Presse
»Aus einem kleinen Apfelbaum entwickelt Svenja Leiber einen wunderbaren poetischen Roman über die Spuren der Geschichte, die bis in die Gegenwart und selbst in die Landschaft hinein wirkt.«
hr2
»... ein tief berührendes Buch, das aufrüttelt und zum Erinnern ermutigt.«
Lola Fröbe, Elle Online
»Poetisch und doch sehr deutlich geschrieben. Ein wichtiges Buch.«
Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten / Münstersche Zeitung
»Nelka erzählt Zeitgeschichte. Aus einem kleinen Apfelbaum entwickelt Svenja Leiber mit psychologischem Verständnis und poetischer Leidenschaft einen großen Roman. Hier wird nicht abgerechnet, hier wird etwas aufgehoben: Erinnerung an Leid und die zarte Schönheit des Menschseins.«
Carsten Hueck, Deutschlandfunk Kultur
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