Zerstörungslust

Elemente des demokratischen Faschismus
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Zerstörungslust
Elemente des demokratischen Faschismus

Donald Trump versprach, die liberale Demokratie aus den Angeln zu heben – und wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt. In Gekränkte Freiheit zeigten Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, wie Libertarismus und Autoritarismus miteinander verschmelzen könnten. Die Gegenwart bestätigt ihre soziologische Diagnose auf bedrückende Weise. In ihrem preisgekrönten neuen Buch befassen sich die beiden mit den Wähler:innen und Followern von Trump, Musk sowie der AfD:...

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Donald Trump versprach, die liberale Demokratie aus den Angeln zu heben – und wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt. In Gekränkte Freiheit zeigten Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, wie Libertarismus und Autoritarismus miteinander verschmelzen könnten. Die Gegenwart bestätigt ihre soziologische Diagnose auf bedrückende Weise. In ihrem preisgekrönten neuen Buch befassen sich die beiden mit den Wähler:innen und Followern von Trump, Musk sowie der AfD: Woher diese Lust an der Zerstörung? Warum folgen so viele Bürger:innen den libertären Autoritären in den selbstgewählten Faschismus? Auf Basis einer Vielzahl ausführlicher Interviews erklären Amlinger und Nachtwey diese Revolte als Reaktion auf eine liberale Gesellschaft, die ihre Versprechen nicht mehr einlöst: Aufstieg und Emanzipation gelten vielen als unerreichbar. In diesem Sinne geht es Trump, Musk, Weidel und ihren Anhänger:innen, schließen die beiden mit Erich Fromm, um die Zerstörung der Welt als letzten, verzweifelten Versuch, sich davor zu retten, von ihr zermalmt zu werden.

Bestseller in FOCUS, stern und Börsenblatt
Geschwister-Scholl-Preis 2025
Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste (DLF Kultur/ZDF/DIE ZEIT)
Bibliografische Angaben
Service
Umschlag / Cover (Web)Umschlag / Cover (Print)
Produktsicherheit

Personen für Zerstörungslust

Carolin Amlinger, geboren 1984, ist Literatursoziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Basel.
Carolin Amlinger, geboren 1984, ist Literatursoziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement Sprach- und Literaturwissenschaft der...
Oliver Nachtwey, geboren 1975, ist Professor für Sozialstrukturanalyse am Fachbereich Soziologie der Universität Basel. Für sein Buch Die Abstiegsgesellschaft wurde er 2017 mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.
Oliver Nachtwey, geboren 1975, ist Professor für Sozialstrukturanalyse am Fachbereich Soziologie der Universität Basel. Für sein Buch...

STIMMEN

»[Amlingers und Nachtweys] flüssig geschriebene, beunruhigende Bestandsaufnahme ist ... deswegen so lesenswert, weil es ihnen gelingt, die extremen politischen Positionen der Befragten, die auch aus biografischen Brüchen und Krisen resultieren, überzeugend in ihre Analyse einzubeziehen.«
Holger Heimann, NZZ am Sonntag
»Verdienstvoll ist, dass die Autor*innen ... die Rolle des meritokratischen Prinzips beleuchten. ... In diesem Zusammenhang räumt Zerstörungslust dankenswerterweise auch mit der Vorstellung auf, dass es sich beim ›Kulturkampf‹ um ein von materiellen Konflikten getrenntes Phänomen handele. Die symbolische Anerkennung ... intensiviert den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt.«
Raul Zelik, neues deutschland
»... Zerstörungslust rekonstruiert gekonnt die majoritär abgesegnete Regression in den Rechtsautoritarismus mit Daten und Elan ...«
Hanno Sauer, DIE ZEIT
»[Amlingers und Nachtweys] flüssig geschriebene, beunruhigende Bestandsaufnahme ist ... deswegen so lesenswert, weil es ihnen gelingt, die extremen politischen Positionen der Befragten, die auch aus biografischen Brüchen und Krisen resultieren, überzeugend in ihre Analyse einzubeziehen.«
Holger Heimann, NZZ am Sonntag
»Verdienstvoll ist, dass die Autor*innen ... die Rolle des meritokratischen Prinzips beleuchten. ... In diesem Zusammenhang räumt Zerstörungslust dankenswerterweise auch mit der Vorstellung auf, dass es sich beim ›Kulturkampf‹ um ein von materiellen Konflikten getrenntes Phänomen handele. Die symbolische Anerkennung ... intensiviert den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt.«
Raul Zelik, neues deutschland
»... Zerstörungslust rekonstruiert gekonnt die majoritär abgesegnete Regression in den Rechtsautoritarismus mit Daten und Elan ...«
Hanno Sauer, DIE ZEIT
»Amlinger und Nachtwey unterfüttern ihre empirischen Erkenntnisse mit einer sehr umfangreichen soziologischen Basis, was die Lektüre... lohnenswert macht. Vor allem aber arbeiten sie die ökonomischen Grundlagen heraus, die den Typus des demokratischen Faschisten hervorgebracht haben ... «
Leander F. Badura, der Freitag
»Zerstörungslust ist ein intelligentes Buch, das flüssig und souverän Ideen, Statistiken, Deutungen mit eigenen empirischen Befragungen und Tiefeninterviews verzahnt.«
Stefan Reinecke, taz. die tageszeitung

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Sie stehen mit ihren Büchern Das Schweigen der Schimpansen, Der Klang der Monarchie, Die Exponentialgesellschaft und Zerstörungslust auf der Longlist.