Curtis Dawkins
Alle meine Freunde haben wen umgebracht - Stories

Aus dem amerikanischen Englisch von Hannes Meyer
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Erschienen: 12.03.2018
suhrkamp taschenbuch 4857, Klappenbroschur, 212 Seiten
ISBN: 978-3-518-46857-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Curtis Dawkins schreibt aus ungewöhnlicher Perspektive. Den Weg des Schriftstellers hatte er eingeschlagen, in namhaften Magazinen veröffentlicht, geheiratet, drei Kinder bekommen. Dann tötete er auf Crack einen Mann. Jetzt sitzt er lebenslänglich im Knast. Und dort schreibt er Literatur, die taumeln lässt. Zwischen Härte und Schönheit, zwischen Gut und Böse, zwischen Liebe und Hass.

Dieses Buch ist die kraftvolle literarische Anverwandlung eines Schicksals, es erzählt von Männern hinter Gittern und ihren Versuchen, etwas von dem zurückzugewinnen, was unwiderruflich verloren ist. Es spricht von Freiheit, Liebe und Familie aus der Sicht derer, die ihr Recht darauf verwirkt haben. Curtis Dawkins findet dafür eine massive Sprache, einen Sound voller Sehnsucht, Humor und Tragik. Alle meine Freunde haben wen umgebracht wird so zu einem neuen und streitbaren Meisterwerk amerikanischen Erzählens.

Im Original erschienen unter dem Titel The Graybar Hotel (Simon & Schuster Inc.).

Pressestimmen

»Hart, unerschrocken, meisterhaft.«

Oprah Magazine

»Eine packende Einführung in die harte Realität der amerikanischen Justiz. Dawkins weiß, wer im Gefängnis über die Runden kommt – und wer nicht.«

The Guardian

»Ein Buch über Schuld und Reue, geprägt von niederschmetterndem Mitgefühl.«

Chicago Tribune

»Curtis Dawkins reduziert die Gefangenen nicht darauf, Mörder zu sein. Er zeigt Menschen in ihrer Vielfalt. Die perverse Unmenschlichkeit der Masseninhaftierungen in den USA wird in seinen Geschichten überdeutlich. Deswegen sind seine Kurzgeschichten viel mehr als spannende, ungewöhnliche Lektüre.«

Simone Hamm, WDR

»Curtis Dawkins reduziert die Gefangenen nicht darauf, Mörder zu sein. Er zeigt Menschen in ihrer Vielfalt. Die perverse Unmenschlichkeit der Masseninhaftierungen in den USA wird in seinen Geschichten überdeutlich. Deswegen sind seine Kurzgeschichten viel mehr als spannende, ungewöhnliche Lektüre.«

Simone Hamm, WDR

»[Dawkins' Knast-Stories] erzählen die Geschichten eines Mannes und seiner erzwungenen Anpassung in einer Welt hinter Gittern – parabelhaft und absolut frei von Knitsch- und Knastromantik. ... Tatsächlich sitzt bei dem Kerl jeder Satz, stimmt jedes Bild.«

Peter Henning, Spiegel Online

»Faszinierend und schockierend zugleich.«

BÜCHERmagazin

»Verbrechen hin oder her, durch den präzisen Blick und das literarische Talent wird einem der Autor durchaus sympathisch, darüber lässt sich kaum streiten.«

Martin Wanko, Vorarlberger Nachrichten

Kommentare

»Kein Zweifel: Dawkins ist ein sagenhaft begabter Erzähler.«
Joyce Carol Oates, 21.11.2017

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