Hans Joas
Die Macht des Heiligen - Eine Alternative zur Geschichte von der Entzauberung

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Erschienen: 28.10.2019
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2303, Taschenbuch, 543 Seiten
ISBN: 978-3-518-29903-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

»Entzauberung« ist ein Schlüsselbegriff im Selbstverständnis der Moderne. Doch worum handelt es sich dabei eigentlich? Sind Max Webers kanonisch gewordene Vorstellungen überhaupt haltbar – oder alternativlos? Hans Joas unternimmt in seinem hochgelobten Buch den Versuch, »Entzauberung« zu entzaubern. In Auseinandersetzung mit Weber entwirft er eine Theorie, die dem machtstützenden Potential von Religion ebenso gerecht werden kann wie dem machtkritischen; und er setzt an die Stelle des Geschichtsbilds vom unaufhaltsamen Fortschritt der Entzauberung ein Spannungsfeld zwischen Sakralisierung, ihrer reflexiven Brechung und den Gefahren ihrer Aneignung in Machtbildungsprozessen. Das beinhaltet Zumutungen – für Gläubige wie für Säkulare.

Pressestimmen

»Die Macht des Heiligen ist das wohl meistdiskutierte religions-soziologische Buch der vergangenen Monate.«
Valentin Feneberg, Der Tagesspiegel
»Joas' Buch ist eine beeindruckende Stimme und Weiterführung seiner bisherigen Arbeit.«
Monika Wohlrab-Sahr, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Es ist nicht zu hoch gegriffen, den Philosophen und Soziologen Hans Joas zu den bedeutendsten deutschsprachigen Denkern der Gegenwart zu zählen.«
Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau
» [...] eine wuchtige, gleichwohl respektvolle Kampfansage an die Soziologie.«
Thomas Assheuer, DIE ZEIT
»Der Soziologe und Religionsphilosoph Hans Joas lässt uns wissen: Unsere Welt ist nicht entzaubert!«
Simone Miller, Deutschlandfunk Kultur
»Ein Buch, das kann man jetzt schon sagen, das weit über sein Erscheinungsjahr hinaus diskutiert werden wird.«
Mittelbayerische Zeitung
»Hans Joas hat einen tief fundierten Entwurf vorgelegt, der weit über die Entzauberung der Modernisierungsthese hinausgeht.«
Helmut Woll, Stimmen der Zeit 1/2018
»[Joas] bietet eine überzeugende Analyse heutiger religiöser Erfahrungen, so unterschiedlich und asynchron sie auch sind. Stark ist das Buch, weil es eine neue Dialogmöglichkeit zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen vorzeichnet.«
Gert Scobel, Philosophie Magazin Februar / März 2018
»Hans Joas’ groß angelegtes, informatives und höchst anregendes Werk verlangt dem Leser Aufmerksamkeit ab, ist aber in vielerlei Hinsicht ein intellektueller Genuss.«
Gregor Bloch, Zeitzeichen

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