Quinn Slobodian
Globalisten - Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus

Aus dem Englischen von Stephan Gebauer.
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Erschienen: 11.11.2019
Gebunden, 522 Seiten
ISBN: 978-3-518-42903-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Nachdem Handelspolitik lange eine Sache spezialisierter Juristen war, ist sie heute ein Feld heftiger politischer Auseinandersetzungen: Beim Brexit steht der freie Warenverkehr auf dem Spiel, Donald Trump droht deutschen Autobauern mit Schutzzöllen.

In seinem Buch, das in der englischsprachigen Welt für Furore sorgt, wirft Quinn Slobodian einen neuen Blick auf die Geschichte von Freihandel und neoliberaler Globalisierung. Im Mittelpunkt steht dabei eine Gruppe von Ökonomen um Friedrich von Hayek und Wilhelm Röpke. Getrieben von der Angst, nationale Massendemokratien könnten durch Zölle oder Kapitalverkehrskontrollen das reibungslose Funktionieren der Weltwirtschaft stören, bestand ihre Vision darin, den Markt auf der globalen Ebene zu verrechtlichen und so zu schützen.

Slobodian begleitet seine Protagonisten durch das 20. Jahrhundert. Er zeigt, wie sie auf neue Herausforderungen – die Entkolonialisierung etwa oder die europäische Integration – reagierten und aus einer Außenseiterposition heraus die Deutungshoheit eroberten.

Im Original erschienen unter dem Titel Globalists. The End of Empire and the Birth of Neoliberalism (Harvard University Press).

Pressestimmen

»Quinn Slobodian hat eine neue und originelle Geschichte des Neoliberalismus geschrieben.«

Dorian Baganz, Der Freitag

Veranstaltungen

Kommentare

»Ein exzellentes Buch.«
Branko Milanović, 13.05.2019

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