Kia Vahland
Leonardo da Vinci und die Frauen - Eine Künstlerbiographie

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Erschienen: 11.03.2019
Gebunden, 348 Seiten
ISBN: 978-3-458-17787-6
Auch als eBook erhältlich

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019
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Inhalt

Mit seinen Geistesblitzen, Visionen, Maschinenträumen, anatomischen Studien gilt Leonardo da Vinci als Vordenker der Moderne. Das wichtigste aber war dem Universalgenie und Schöpfer der legendären »Mona Lisa« die Malerei, die er zum Leitmedium seiner Epoche machte. Kia Vahland zeigt in einer umfassenden Künstlerbiografie, wie ihm das gelang: Er verbündete sich mit den Frauen. Von der stolzen jungen Maria bis zur weisen Mona Lisa, von der dynamischen »Dame mit dem Hermelin« bis zur gütigen Heiligen Anna sind sie die Hauptfiguren seiner Gemälde. Um das Weibliche kreisen seine wegweisenden Ideen zur Naturgeschichte, zur Schöpfung und zur Kunst.

Leonardo da Vinci malt Frauen, wie die Welt sie noch nicht kannte: als selbstbewusste, zugewandte Wesen mit komplexer Persönlichkeit; er feiert ihren Eigensinn, ihren Verstand, ihre Emotionalität und ihre Sinnlichkeit – und erfindet so gemeinsam mit seinen Modellen die moderne Frau als ebenbürtiges Gegenüber des Mannes.

Anhand von Leonardos Bildern, Texten und anderen historischen Quellen schildert Kia Vahland den Lebensweg und das gesamte malerische Œuvre des Jahrtausendkünstlers. Sie erzählt die Geschichten der bedeutenden Persönlichkeiten in seiner Nähe wie Isabella d’Este und Lorenzo de‘ Medici und berichtet vom Alltagsleben und den politischen Verflechtungen der Renaissance. Die Biographie erklärt, wie der Maler Konventionen brach und so eine neue Sicht auf Natur und Kunst, Frauen und Männer, Wissenschaft, Religion und Politik entwickelte – und damit seinen Ruhm und seine Bedeutung bis heute begründete.

500. Todestag von Leonardo da Vinci im Mai 2019

Pressestimmen

»Wie sie mit einer genauen Bildanalyse belegt, in der auch Leonardos Sfumato-Maltechnik anschaulich beschrieben wird, handelt es sich bei der Mona Lisa gar nicht mehr um das Porträt von einer konkreten Person (vermutlich der Lisa del Giocondo aus Florenz), sondern vielmehr um das Bildnis einer Weltenfrau und idealen Wunschwesens des älteren Meisters

Benjamin Paul, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Journalistin Kia Vahland befasst sich in ihrer Biografie mit dem Werk Leonardos und zeigt, warum seine Kunst als Meilenstein in der Emanzipationsgeschichte der Frauen gelesen werden muss.«

DIE ZEIT

»Kia Vahland arbeitet an der Schnittstelle von akademischer und journalistischer Welt, sie schreibt über die Kunstgeschichte so, dass man die für einen Krimi aus der Gegenwart hält. ... Hier arbeitet jemand mit Sprache so, wie es ein Maler mit Farbe tut.«

Niklas Maak, Laudatio zur Verleihung des Michael-Althen-Preises für Kritik

»Leonardo da Vinci und sein befreiender Blick auf die Frauen: Die vielleicht spannendste Entdeckung 500 Jahre nach seinem Tod.«

aspekte, Die Kultursendung im ZDF

»Der Band, der in der Sparte Sachbuch für den diesjährigen Leipziger Buchpreis nominiert war, besticht nicht nur durch originelle Formulierungen und sachkundige Werkanalysen, sondern veranschaulicht auch weibliche Alltagskultur der Renaissance.«

Georg Leisten, Stuttgarter Zeitung

»Um deutlich zu machen, was diese Bilder in jenen Jahren auslösten, zieht Kia Vahland immer wieder beeindruckende, historische Bögen; sie beherrscht ihren Stoff extrem gut. ... Vahland erdet auffällig diszipliniert jede ihrer visuellen Assoziationen, Spielereien durch hartes Quellenstudium und soziologische und zeitgeschichtliche Bezüge.«

Swantje Karich, Die Welt

»Zuweilen, wenn die Faktenlage es erlaubt, traut sich Vahland in ihrem sehr lesenswerten Buch ganz nah heran, beschreibt nicht nur die Lebensumstände, sondern auch mögliche Gedankengänge und Beweggründe des Universalgenies, zieht dabei seine Skizzenbücher und Zeitzeugenberichte zurate.«

Tilman Urbach, Bayern 2

»... vielleicht ein Neuanfang in der Leonardo-Biographik – jedenfalls eine glänzend geschriebene Künstlerbiographie.«

René Aguigah, Deutschlandfunk No. 10

»Kia Vahlands Sprache ist klar, eindeutig, sie verliert sich nicht in selbstverliebten Formulierungen, sondern nennt die Dinge beim Namen – mit einem Schuss Ironie.«

Nicola Kuhn, Der Tagesspiegel

»... eine innovative Biographie.«

Sebastian Preuss, Weltkunst - Das Kunstmagazin der ZEIT März 2019

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