Adam Przeworski
Krisen der Demokratie

Aus dem Englischen von Stephan Gebauer
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Erschienen: 26.10.2020
edition suhrkamp 2751, Taschenbuch, 256 Seiten
ISBN: 978-3-518-12751-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Steckt die Demokratie in der Krise? Befinden wir uns in einer ähnlichen Lage wie zur Zeit der Weimarer Republik? Adam Przeworski sucht nach Antworten, indem er Staaten unter die Lupe nimmt, die ein Abgleiten in autoritäre Verhältnisse erlebten. Er identifiziert drei Bündel von Ursachen: ökonomische wie Wohlstand und Ungleichheit, soziale, aber auch im engeren Sinn politische. Heute sei die Situation in vielen Staaten dadurch gekennzeichnet, dass Teile der Bevölkerung nicht länger am wachsenden Wohlstand partizipieren und den Glauben an eine bessere Zukunft verloren haben. Doch wenn Menschen den Eindruck bekommen, sie könnten ihr Leben durch Wahlen nicht länger positiv beeinflussen, steige die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gegen das System wenden.
Im Original erschienen unter dem Titel Crises of Democracy (Cambridge University Press).

Pressestimmen

»Bücher und Artikel darüber, dass die Demokratie vor dem Niedergang und Zerfall stehe, gibt es genug. ... So luzide wie das neue Werk Krisen der Demokratie ... gibt es aber notorisch viel zu wenige.«
Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung
»... ein nüchterner und analytischer Denker, der seine Argumente mit großen Mengen empirischer und statistischer Daten belegt und gleichwohl immer wieder betont, dass sich aus der Geschichte keine eindeutigen Lehren für die Gegenwart und die Zukunft ziehen lassen.«
Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur
»[Przeworski] vermeidet flache Verallgemeinerungen und gibt auch Grenzen der Erkenntnismöglichkeiten zu, regt aber damit auch seine Leser zum Selber- und Weiterdenken an.«
Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst
»Ein kluges, nüchternes Buch, das sich nicht im Strandkorb liest, sondern einen aufmerksamen Leser und Bürger verdient.«
Westfälische Nachrichten
»Eine absolute Pflichtlektüre für jeden politisch Interessierten und derzeit besonders aktuell!«
Karl Vogd, biblio.at

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