Amos Oz
Was ist ein Apfel?

Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer
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Gepl. Erscheinen: 09.04.2019
Gebunden, 300 Seiten
ISBN: 978-3-518-42873-3

Inhalt

2014 setzte während der Publikation des Romans Judas eine Zusammenarbeit zwischen Amos Oz und der Lektorin Shira Hadad ein. Daraus entwickelten sich intensive Gespräche (die das neueste Buch des israelischen Autors in überarbeiteter Form druckt), in denen, ohne Tabus und falsche Scham, sein Leben und Schreiben zum Thema wird. Da die Lektorin sich nicht auf eine Rolle als Stichwortgeberin beschränkt, sind Kontroversen nicht ausgeschlossen, zumal die jüngere, weibliche Perspektive auf das Tun und Lassen des weltweit anerkannten Schriftstellers zu produktiven Provokationen führt.

Die Rolle des streitbaren öffentlichen Intellektuellen wird in diesen Gesprächen vor dem Hintergrund der privaten Erfahrungen beleuchtet. Wie durchdringen sich beide Sphären? Was führt zur Geburt des Schriftstellers unter neuem Namen angesichts des Selbstmords der Mutter? Wie hat man sich die konkrete Arbeit am Schreibtisch vorzustellen? Welche Veränderungen haben sich im Lauf der Jahrzehnte dabei ergeben? Wie kommt es zu den Stoffen? Kann Fiktion Änderungen auf dem privaten oder öffentlichen Feld hervorrufen? Welche Bedeutung haben erste und letzte Worte bei Romanen? Und so weiter und sofort.

In diesen Gesprächen berichtet Amos Oz ohne Rücksicht auf falsche Konventionen von seinem bisherigen Leben, von privaten wie politischen Triumphen und Niederlagen, literarischen Anfängerschwierigkeiten und ersten Erfolgen: Und der Leser erhält Antworten auf die Fragen, die er schon immer an die Literatur und die Beweggründe dieses Autors stellen wollte: Amos Oz für Anfänger und Fortgeschrittene.

80. Geburtstag von Amos Oz am 4. Mai 2019

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