Frankfurter Buchmesse 2026
Vom 7.–11. Oktober 2026 öffnet eine der größten und bedeutendsten Buchmessen der Welt zum 78. Mal ihre Tore: Nationale und internationale Autor:innen und Verlage, Fachbesucher:innen und Interessierte treffen sich in Frankfurt am Main, um über Bücher zu diskutieren, Novitäten vorzustellen und gemeinsam über Literatur ins Gespräch zu kommen.
Ehrengastland in diesem Jahr ist Tschechien, unter dem Motto »Ein Land an der Küste«. Die von Shakespeares »Das Wintermärchen« inspirierte Idee lädt dazu ein, Tschechien als Teil des großen Weltmeeres der Literatur zu entdecken und markiert zugleich den Auftakt zu einem Jahr, das ganz im Zeichen der Vielfalt und Lebendigkeit der tschechischen Kultur steht.
Besuchen Sie unseren Messestand in Halle 3.0, Stand E90 und informieren Sie sich über unser aktuelles Programm, entdecken Sie Neuerscheinungen und besuchen Sie Lesungen unserer Autor:innen. Wir freuen uns auf Sie.
Ehrengastland in diesem Jahr ist Tschechien, unter dem Motto »Ein Land an der Küste«. Die von Shakespeares »Das Wintermärchen« inspirierte Idee lädt dazu ein, Tschechien als Teil des großen Weltmeeres der Literatur zu entdecken und markiert zugleich den Auftakt zu einem Jahr, das ganz im Zeichen der Vielfalt und Lebendigkeit der tschechischen Kultur steht.
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DER BERÜHMTESTE TSCHECHISCHE AUTOR SEINER GENERATION
Prag, am 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Großangriffs auf die Ukraine. Tom, ein alternder Journalist, bricht mit seiner Geliebten zu einem Ausflug in die Umgebung auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Seine Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen. Da meldet sich die Redaktion - Point, ein angesagtes Organ, finanziert von einem undurchsichtigen Geschäftsmann mit Verbindungen nach Russland. Man braucht sofort einen Artikel über das Vertrauen der Tschechen in die Nato …
Die Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Da taucht nicht nur die alte, sehr tschechische Geschichte wieder auf – gegen die Panzer einer Invasionsarmee ist der Einzelne machtlos. Sondern auch die akute Erfahrung: verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird man dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.
Die Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Da taucht nicht nur die alte, sehr tschechische Geschichte wieder auf – gegen die Panzer einer Invasionsarmee ist der Einzelne machtlos. Sondern auch die akute Erfahrung: verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird man dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.
Weitere Literatur aus und über Tschechien
AKTUELLE NEUERSCHEINUNGEN
UNSER HERBSTPROGRAMM 2026: AKTUELLE VORSCHAUEN
UNSERE AUTOR:INNEN AUF DER FRANKFURTER BUCHMESSE 2026
LONGLIST DEUTSCHER BUCHPREIS 2026:
Unsere Autorinnen Dana Vowinckel und Svenja Leiber stehen mit ihren Romanen Anton und Alma und Nelka auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026. Erfahren Sie mehr über die nominierten Bücher:
Lemberg, 1941. Nelka wird verschleppt und zur Arbeit auf einem norddeutschen Gutshof gezwungen. Ihr Wissen im Apfelanbau schützt sie anfänglich vor der Gewalt des Gutsverwalters: Sie plant seine Plantagen, die ihm nach dem Krieg ein Vermögen bescheren. Jahrzehnte später kehrt sie an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder und es beginnt die Geschichte einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt.
Dana Vowinckel erzählt von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Geborgenheit, von Trauer und Verlust, von Glauben und Zugehörigkeit – und von unser aller Versuch, dem Leben einen Sinn zu geben. Ein herzzerreißender, mutiger Roman darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.
Dana Vowinckel erzählt von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Geborgenheit, von Trauer und Verlust, von Glauben und Zugehörigkeit – und von unser aller Versuch, dem Leben einen Sinn zu geben. Ein herzzerreißender, mutiger Roman darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.













