Rachel Cusk
Lebenswerk - Über das Mutterwerden

Aus dem Englischen von Eva Bonné
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Erschienen: 28.10.2019
Gebunden, 220 Seiten
ISBN: 978-3-518-42889-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Mutterschaft ist eine paradoxe Erfahrung, zugleich prosaisch und rätselhaft, monoton und bizarr, komisch und katastrophisch. Mutterschaft bedeutet, die Hauptrolle in einem dramatischen Schauspiel menschlicher Existenz zu spielen, zu dem allerdings kaum Zuschauer erscheinen. Es ist ein Prozess, in dem sich ein gewöhnliches Leben in ein Chaos aus mächtigen Leidenschaften verwandelt.
Rachel Cusk erzählt ein Jahr aus ihrem Leben als Mutter, und ihr Bericht wird zu vielen Geschichten – zu einem Abgesang auf Freiheit, Schlaf und Zeit, zu einer Lektion in Demut und harter Arbeit, zu einer Reise zu den Urgründen der Liebe, zu einer Mediation über Wahnsinn und Sterblichkeit und zu einer éducation sentimentale über Babys, Stillen, schlechte Ratgeberbücher, Krabbelgruppen und Schreiheulen. Und darüber, niemals, niemals einen Moment für sich selbst zu haben.
                                                                                              
Mutterschaft ist das banalste und faszinierendste Thema überhaupt. Rachel Cusk seziert es in Lebenswerk am eigenen Leib und erschließt diesen eigentlich unfassbaren Zustand auf eine so ehrliche und unsentimentale Weise, dass sie damit zur »meistgehassten Schriftstellerin Großbritanniens« (The Guardian) geworden ist.

Pressestimmen

»Doch Lebenswerk ist mehr ist als die Vermittlung von Erfahrungen, es ist vor allem intelligente Analyse.«

Julia Hertäg, Der Freitag Nr. 46

»›Liebe und Enttäuschung, Macht und Zärtlichkeit erfahren wir alle zuallererst durch eine Frau‹, schreibt Rich. Den Stempel dieser Ambivalenz tragen wir bis zur Stunde unseres Sterbens mit uns herum. Lebenswerk ist also auch eine Liebesgeschichte, die dieser Ambivalenz Rechnung trägt. Es ist überdies das Buch einer genuinen Schriftstellerin, die mit bösem Witz und in funkelnder Prosa eine Erfahrung gestaltet, die alle angeht.«

Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung

» ... Cusks Prosa ist klar und präzise, ihr Ton abwechselnd bissig, drastisch und stellenweise auch sehr lustig. Cusk hat ein Gefühl für starke Bilder, keine Angst vor anschaulichen Metaphern und kann kraft ihrer Sprache noch banalste Vorgänge in Literatur verwandeln.«

Anne Waak, DIE WELT

»So hart und amüsant und scharfsinnig über diese gegenseitige Gefangennahme namens Elternschaft zu schreiben, vor allem wenn es um einen selbst geht, ist eine besondere Übung in Ambiguitätstoleranz.«

Meredith Haaf, Süddeutsche Zeitung

»[Lebenswerk. Über das Mutterwerden,] seit der ›Regretting- Motherhood‹-Debatte noch bekannter geworden, liegt nun auf Deutsch in der gelungenen Übersetzung von Eva Bonné vor.«

Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur

»Ihr Erfahrungsbericht gehört vom ersten bis zum letzten Satz zur besten Literatur, die wir in diesen Tagen lesen können.«

Lisa Kreißler, NDR
»Cusk zeigt uns eindringlich, wie zärtlich und brutal Mutterschaft ist.«
The Independent
»Spannend wie ein Thriller. Jede Frau, die Mutter ist, wird dieses Buch aufrütteln und rühren.«
The Observer
»Man muss laut lachen, weil alles, was Rachel Cusk erzählt, so schmerzhaft vertraut klingt.«
The Times
»Rachel Cusks Buch über ihre ersten Jahre als Mutter gehört zu dem Klügsten, was je über Mutterschaft geschrieben wurde. Und es hat mich im ersten Jahr mit Baby womöglich gerettet.«
Sabine Rennefanz, Berliner Zeitung

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